Bewerbungsworkflow
Im EinsatzIch will effektiv Stellen finden, mich gezielt bewerben und so einen Job bekommen. Von Hand kostet das viel Zeit: Stellen suchen, prüfen, vergleichen und Unterlagen anpassen. Deshalb habe ich einen Workflow konzipiert, der die Vorarbeit systematisiert.
So läuft eine Bewerbung ab
Ich habe den Ablauf in vier Schritten konzipiert und jedem Schritt einen Claude-Skill mit festen Regeln gegeben. Claude erledigt die Vorarbeit, ich entscheide, und versendet wird nichts ohne mich.
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Suchen
Ichlege die Kriterien einmal fest, auch die K.O.-Punkte wie Standort, Arbeitszeit oder Reisen.
Claudesucht nach diesen Kriterien und trägt Treffer in die Liste ein.
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Bewerten
Ichhabe die Regeln für das Urteil festgelegt.
Claudeprüft eine Stelle vertieft und wendet meine Regeln an:
- passt
- Stretch
- klären
- nein
Ichentscheide danach: bewerben, parken oder verwerfen.
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Bewerben
Ichentscheide an drei Stellen: Strategie und Motivation, Lebenslauf, Anschreiben. Jeden Entwurf überarbeite ich, bis er meine Stimme hat. Kein Vorschlag geht unverändert raus.
Claudeschlägt auf Basis meiner Profil- und Stimmen-Datei eine Strategie und Entwürfe für Lebenslauf und Anschreiben vor und macht am Ende einen Abschlusscheck.
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Nachfassen
Ichbestätige, dass ich gesendet habe.
Claudeträgt Datum und Termin zum Nachfassen ein.
Worauf ich achte
Feste Regeln für Urteile
Ich habe Regeln in fester Reihenfolge festgelegt. Sie ersetzen das Bauchgefühl, und ein Urteil bedeutet immer dasselbe.
Fakten und Stimme getrennt
Was ich behaupten darf, steht in meiner Faktendatei, wie ich schreibe, in meiner Stimmendatei. Claude erfindet keine Zahlen und markiert offene Punkte.
Abschlusscheck
Ich lasse Claude die Texte mit der Anzeige und öffentlichen Quellen abgleichen. Claude sagt ehrlich, ob etwas noch nicht bereit ist.
Entwurf statt Endfassung
Claude liefert nur einen Entwurf auf Basis meiner Dateien. Ich überarbeite ihn jedes Mal, bis er nach mir klingt.
Ein Beispiel (fiktiv)
Suche
Die Stelle „Product Designer (m/w/d)“ bei der erfundenen Beispielwerk GmbH landet in der Liste.
Bewertung
Standort, Arbeitszeit und Aufgaben passen. Eine Lücke gibt es beim Erfahrungsniveau, weil die Leitung eines Designsystems gefragt ist. Das Urteil lautet Stretch.
Meine Entscheidung
Ich versuche es trotzdem.
Bewerbung
Claude schlägt vor, meine Erfahrung mit Designrichtlinien in den Vordergrund zu stellen, und fragt nach meinem Bezug zur Firma. Im Lebenslauf ändert es eine Zeile, ich prüfe sie und passe sie an. Den Entwurf des Anschreibens schreibe ich um, bis er nach mir klingt. Kein Satz geht unverändert raus.
Abschlusscheck
Ein Name steht in der Anzeige anders als in meinem Entwurf. Ich korrigiere ihn, sende selbst und bestätige. Claude trägt Status und Termin zum Nachfassen ein.
Das Dashboard
Alle Stellen liegen in einer zentralen Datei. Mein Dashboard liest sie und zeigt auf einen Blick, was ansteht. Die Stellen hier sind erfunden.
- Aktive Stellen14
- Passend7
- Stretch5
- Beworben2
- Gespräche1
Als Nächstes
- passtBeispielwerk GmbHProduct DesignerTiefenprüfung
- passtMusterhafen AGAI Business ExpertIch entscheide: bewerben, parken oder nein
- StretchNordlicht DigitalDigital Learning SpecialistTiefenprüfung
- klärenTestfeld StudioCreative Automation LeadGehalt und Homeoffice abfragen
Pipeline
- Neu11
- Geprüft3
- Geparkt2
- In Arbeit1
- Beworben2
- Gespräch1
- Abgeschlossen32
Mein Wochenziel: zwei bis drei Bewerbungen, höchstens drei gleichzeitig in Arbeit.
Was das bringt
Es geht um Zeit. Ich suche Stellen schneller, bewerte sie schneller und passe Bewertungen schneller an. So komme ich schneller zu einem Job.
Früher brauchte ich für eine Bewerbung etwa eine Woche. Das ist meine Erfahrung, keine Messung.